A1 Führerschein: Kosten, Alter und alles zur 125er Klasse
Mit dem A1 Führerschein darfst du schon ab 16 Jahren eine echte 125er fahren, kein gedrosseltes Moped, sondern ein richtiges Leichtkraftrad. Für die meisten ist A1 damit der erste ernsthafte Einstieg ins Motorradfahren, wenn man für A2 noch zu jung ist. Was der Spaß kostet, was du genau fahren darfst und wie lange die Ausbildung dauert, klären wir hier Schritt für Schritt.
Noch unsicher, ob A1 wirklich zu dir passt? Auf unserer Hauptseite zum Motorradführerschein vergleichst du alle Klassen auf einen Blick. Und wenn für dich schon feststeht, dass es der 125er wird, bist du hier genau richtig.
Das Team MYCOVER® klärt auf!
Inhaltsverzeichnis
- Was ist der A1 Führerschein?
- Was kostet der A1 Führerschein?
- Welche Motorräder darfst du mit A1 fahren?
- 125er Motorräder: Was bedeutet 125 ccm?
- Ab wann darf man den A1 Führerschein machen?
- Dein Weg zum A1-Führerschein: von der Anmeldung bis zur Prüfung
- Wie lange dauert der A1 Führerschein?
- Schlüsselzahlen 79.03, 79.04 und 79.05
- A1 Führerschein erweitern
- Fazit: Für wen lohnt sich der A1 Führerschein?
- FAQ: Häufige Fragen zum A1 Motorrad Führerschein
Was ist der A1 Führerschein?
Der A1 Führerschein ist die Fahrerlaubnis für leichte Motorräder bis 125 cm³ Hubraum und maximal 11 kW, das entspricht rund 15 PS. Im Alltag wird er deshalb oft einfach 125er Führerschein genannt. Interessant ist die Klasse vor allem für junge Fahrer, denn du kannst sie schon mit 16 machen und bist damit deutlich freier unterwegs als mit AM, das auf 45 km/h begrenzt ist. Damit ist A1 für viele der erste echte Schritt ins Motorradleben: Ein vollwertiger Führerschein, der bewusst anfängerfreundlich bleibt.
Was kostet der A1 Führerschein?
Die Kosten für den A1 Führerschein setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Den größten Anteil machen die Fahrstunden aus, der Rest verteilt sich auf Grundgebühr, Prüfung und Nebenkosten.
| Posten | Spanne |
|---|---|
| Grundbetrag Fahrschule | ca. 300 bis 400 € |
| Fahrstunden (Übung und 12 Sonderfahrten) | ca. 1.850 bis 2.300 € |
| Prüfungsgebühren (TÜV/DEKRA und Vorstellung Fahrschule) | ca. 300 bis 400 € |
| Sehtest, Erste-Hilfe, Passbild, Antragsgebühr | ca. 100 bis 180 € |
| Lernmaterial / App | ca. 50 bis 120 € |
| Gesamt | ca. 2.600 bis 3.400 € |
Der größte Hebel sind die Fahrstunden. Je schneller du Schalten, Blickführung und die Grundfahraufgaben beherrschst, desto günstiger wird es. Zusätzliche Übungsstunden treiben den Preis dagegen schnell in die Höhe.
Die Spanne von rund 2.600 bis 3.400 Euro klingt erst einmal breit. Sie kommt zustande, weil sowohl die regionalen Preise der Fahrschulen als auch dein persönliches Geschick eine Rolle spielen. In Großstädten liegen die Stundenpreise oft höher als auf dem Land und wer mehr Übungsstunden braucht, landet schnell im oberen Bereich.
Besonderheit für Autofahrer
Wenn du bereits Klasse B hast, bekommst du den A1 Führerschein nicht automatisch. Ausbildung und Prüfung bleiben nötig, deshalb sparst du auch nicht automatisch bei den Pflichtkosten. Etwas günstiger kann es nur werden, wenn du durch deine Erfahrung im Straßenverkehr weniger Übungsstunden brauchst.
Für 125er gibt es zusätzlich B196. Diese Erweiterung ist oft schneller und günstiger als A1, gilt aber nur in Deutschland, ist keine eigene Motorradklasse und ermöglicht keinen späteren Aufstieg auf A2 oder A. Wenn du nur gelegentlich eine 125er fahren möchtest und die Voraussetzungen erfüllst, schau dir zusätzlich mit Autoführerschein Motorrad fahren an.
Welche Motorräder darfst du mit A1 fahren?
Mit A1 darfst du leichte Motorräder fahren, die diese zentralen Grenzen einhalten: Hubraum, Leistung und Leistungsgewicht. Für dreirädrige Fahrzeuge gilt zusätzlich eine eigene Leistungsgrenze.
Erlaubt sind:
| Merkmal | Grenze |
|---|---|
| Hubraum | maximal 125 cm³ |
| Leistung | maximal 11 kW |
| Leistungsgewicht | maximal 0,1 kW/kg |
| Dreirädrige Kraftfahrzeuge | maximal 15 kW |
In PS ausgedrückt sind das die schon genannten rund 15 PS. Rechtlich zählt aber immer die Angabe in kW, nicht die PS-Zahl. Wichtig ist außerdem, dass alle drei Werte zusammenpassen, also Hubraum, Leistung und Leistungsgewicht, nicht nur einer davon.
Wenn du ein gebrauchtes Motorrad kaufst, prüf deshalb immer die Fahrzeugpapiere. Dort stehen Hubraum, Leistung und weitere technische Daten. Verlass dich nicht nur auf die Beschreibung in einer Online-Anzeige.
Wie schnell darf man mit A1 fahren?
Eine feste Höchstgeschwindigkeit ist nicht der entscheidende Punkt. Entscheidend sind die technischen Grenzen der Klasse A1. Wie schnell eine 125er wirklich fährt, hängt vom Modell, Fahrergewicht, Wind, Übersetzung und Zustand ab.
Viele 125er liegen ungefähr im Bereich von 90 bis 120 km/h. Das ist aber nur eine grobe Orientierung. Für die Fahrerlaubnis sind Hubraum, Leistung und Leistungsgewicht wichtiger.
125er Motorräder: Was bedeutet 125 ccm?
125 ccm beschreibt den Hubraum des Motors. Vereinfacht gesagt geht es darum, wie viel Raum im Motor für das Kraftstoff-Luft-Gemisch vorhanden ist. Mehr Hubraum kann mehr Kraft bedeuten, ist aber nicht der einzige Faktor.
Bei A1 ist 125 cm³ nur eine von mehreren Grenzen. Ein Motorrad muss zusätzlich bei der Leistung und beim Leistungsgewicht passen. Deshalb solltest du beim Kauf nie nur auf die Bezeichnung „125er“ schauen.
Typische Fahrzeuge in dieser Klasse sind:
- Naked Motorräder
- Sportliche 125er
- Enduro und Supermoto
- 125er Roller
- Leichte Elektro-Motorräder
Gerade für Anfänger ist nicht das stärkste Modell automatisch das beste. Wichtiger sind Sitzhöhe, Gewicht, Bremsgefühl und Handling. Dein erstes Motorrad sollte sich kontrollierbar anfühlen und dir Sicherheit geben.
Wenn du beim Probesitzen kaum mit den Füßen auf den Boden kommst oder dich das Gewicht überfordert, ist das Modell wahrscheinlich nicht ideal. Am Anfang zählt Kontrolle mehr als Optik.
Ab wann darf man den A1 Führerschein machen?
Den A1 Führerschein darfst du offiziell ab 16 Jahren besitzen. Die Ausbildung darfst du in der Regel schon vorher beginnen, damit du möglichst nah an deinem Geburtstag prüfungsbereit bist. Den genauen Startzeitpunkt klärst du am besten direkt mit deiner Fahrschule.
| Führerscheinklasse | Mindestalter | Typische Fahrzeuge |
|---|---|---|
| AM | meist ab 15 oder 16 | Kleinkrafträder bis 45 km/h |
| A1 | ab 16 | Leichte Motorräder bis 125 ccm |
| A2 | ab 18 | Motorräder bis 35 kW |
| A | je nach Einstieg ab 20, 21 oder 24 | Offene Motorradklasse |
A1 ist also die passende Klasse, wenn du mit 16 ein richtiges Leichtkraftrad fahren willst. Für viele ist das der perfekte Kompromiss aus früher Freiheit und überschaubarer Leistung.
Wenn du noch unsicher bist, ob A1 oder eine andere Klasse besser passt, hilft dir unsere Hauptseite zum Motorradführerschein beim Vergleich.
Dein Weg zum A1-Führerschein: von der Anmeldung bis zur Prüfung
Für viele ist A1 mit 16 der erste eigene Führerschein überhaupt. Der Ablauf gliedert sich in drei Etappen: die organisatorischen Schritte vorab, den Theorieteil und schließlich die Praxis mit den beiden Prüfungen.
- Im Vorhinein: Anmeldung in der Fahrschule, Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs
- Die Theorie: Unterricht und schriftliche Prüfung als Grundlage
- Die Praxis: Übungsfahrten, Pflicht-Sonderfahrten und die praktische Prüfung
Theorie: Wie viele Theoriestunden brauchst du für A1?
Da A1 oft als erste Fahrerlaubnis gemacht wird, ist der Theorieumfang hier am größten: zwölf Doppelstunden Grundstoff plus vier Doppelstunden motorradspezifischer Zusatzstoff, jede Einheit dauert 90 Minuten. Besitzt du bereits eine andere Klasse wie den Auto-Führerschein, halbiert sich der Grundstoff auf sechs Doppelstunden, während der Zusatzstoff unverändert bei vier bleibt. Den Abschluss bildet die Theorieprüfung am Computer, beim Ersterwerb mit 30 Fragen und bei Vorbesitz mit 20. Mehr als zehn Fehlerpunkte führen zum Nichtbestehen.
Praxis: Wie viele Fahrstunden brauchst du für A1?
Wie viele Übungsfahrten du nimmst, legt dein Fahrlehrer individuell fest, eine gesetzliche Mindestzahl gibt es dafür nicht. Verbindlich sind dagegen die zwölf Sonderfahrten, die sich auf fünf Überlandfahrten, vier Fahrten auf der Autobahn und drei bei Dämmerung oder Dunkelheit verteilen, jeweils 45 Minuten lang. Gerade auf dem Leichtkraftrad lohnt es sich, vor diesen Pflichtfahrten genügend Sicherheit aufzubauen.
Die praktische A1-Prüfung
Die praktische Prüfung für A1 dauert rund 45 Minuten. Auf dem Übungsplatz zeigst du die Grundfahraufgaben wie Slalom, Ausweichen und Gefahrenbremsung, anschließend folgt eine Fahrt im öffentlichen Straßenverkehr, bei der du beweist, dass du dein 125er-Motorrad sicher beherrschst.
Wie lange dauert der A1 Führerschein?
Für den A1 Führerschein solltest du realistisch etwa 3 bis 6 Monate einplanen. Wenn du regelmäßig Zeit hast, die Theorie zügig durchziehst und Prüfungstermine gut verfügbar sind, kann es auch schneller gehen, mit etwas Glück in rund sechs bis acht Wochen. Sind Fahrschule und Prüfstelle dagegen ausgelastet oder spielt das Wetter nicht mit, landest du eher am oberen Ende.
Die Dauer hängt vor allem davon ab, wie regelmäßig du Fahrstunden machst. Eine Stunde alle zwei Wochen bringt dich langsamer voran als mehrere Termine pro Woche. Auch Theorieprüfung, Antrag bei der Behörde und praktische Prüfung können den Zeitplan ausbremsen.
Schlüsselzahlen 79.03, 79.04, 79.05: was bedeuten sie?
Schlüsselzahlen stehen auf dem Führerschein in Feld 12 und können deine Fahrerlaubnis einschränken oder erweitern. Bei A1 sorgen vor allem 79.03, 79.04 und 79.05 für Fragen. Was die einzelnen Zahlen bedeuten, zeigt dir diese Übersicht:
| Schlüsselzahl | Bedeutung |
|---|---|
| 79.03 | Beschränkung auf dreirädrige Fahrzeuge |
| 79.04 | Dreirädrige Fahrzeuge mit Anhänger bis 750 kg zulässiger Gesamtmasse |
| 79.05 | Leichtkrafträder mit einem Leistungsgewicht über 0,1 kW/kg |
79.03, 79.04 und 79.05: Was darfst du damit fahren?
Mit den Schlüsselzahlen 79.03 und 79.04 darfst du nur dreirädrige Fahrzeuge (Trikes) fahren, ein normales zweirädriges Motorrad oder eine 125er ist damit tabu. Keine Sorge: Diese Einträge bekommst du nicht, wenn du deinen A1 ganz normal in der Fahrschule machst. Sie tauchen fast nur bei umgeschriebenen älteren Führerscheinen auf, etwa bei einer Klasse B von vor dem 19. Januar 2013.
Die Schlüsselzahl 79.05 wirkt genau andersherum: Sie erweitert deine Erlaubnis auf Leichtkrafträder mit einem Leistungsgewicht über 0,1 kW/kg und ist vor allem für Inhaber älterer Führerscheine relevant. Im Zweifel prüfst du einfach, welche Nummern hinter deinem A1 stehen, oder fragst kurz bei deiner Fahrschule nach.
A1 Führerschein erweitern: Was danach möglich ist
Mit dem A1 Führerschein ist noch nicht Schluss: Für viele ist er der erste Schritt zum größeren Motorradführerschein. Wenn du mindestens zwei Jahre A1 hast, kannst du auf A2 erweitern. Dafür brauchst du bei der Stufenerweiterung normalerweise keine neue Theorieprüfung, sondern nur praktische Vorbereitung und eine praktische Prüfung.
Warum sich der Start mit A1 lohnt:
- Frühe Routine: Du sammelst wertvolle Erfahrung im echten Straßenverkehr
- Technisches Know-how: Du lernst Technik, Kurvenlage und Bremsverhalten von Grund auf
- Sicherer Aufstieg: Blickführung und Balance sitzen bereits, wenn du auf eine schwerere Maschine umsteigst
Mehr Details findest du auf unserer Seite zum Aufstieg. Wenn du noch ganz am Anfang bist und erst die Unterschiede zwischen allen Klassen verstehen willst, schau zusätzlich in die Hauptseite zum Motorradführerschein.
Fazit: Für wen lohnt sich der A1 Führerschein?
Der A1 Führerschein lohnt sich vor allem, wenn du mit 16 richtig Motorrad fahren willst und nicht nur auf 45 km/h begrenzt sein möchtest. Du bekommst mit A1 deutlich mehr Freiheit als mit AM, bleibst aber in einer anfängerfreundlichen Klasse. Wenn du später auf A2 oder A erweitern willst, ist A1 dein sinnvoller Einstieg. Du sammelst früh Fahrpraxis und musst dich später nicht mehr komplett neu an das Motorradfahren gewöhnen. Hast du dagegen schon lange den Autoführerschein und willst nur in Deutschland eine 125er fahren, kann B196 reichen.
Noch unentschlossen? Auf unserer Hauptseite zum Motorradführerschein vergleichst du alle Klassen mit einem Blick.
Nach dem Führerschein kommt das Motorrad
Mit der Fahrerlaubnis in der Tasche fehlt nur noch die passende 125er. Wie du dein neues Motorrad richtig pflegst und in Schuss hältst, zeigen wir dir in unserem Magazinbeitrag „Motorrad Sauberkeit„. Und damit es schon vom ersten Tag an vor Regen, UV-Strahlung und Schmutz geschützt ist, lohnt sich eine hochwertige, robuste Abdeckplane. Finde unten in drei Klicks die passende Größe für dein neues Motorrad.
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FAQ: Häufige Fragen zum A1 Motorrad Führerschein
Was kostet eine Fahrstunde für den A1 Führerschein?
Eine normale Fahrstunde kostet je nach Fahrschule und Region meist etwa 60 bis 90 Euro. Sonderfahrten wie Überland-, Autobahn- und Nachtfahrten sind teurer und liegen oft bei 70 bis 100 Euro pro Stunde. Für deine Gesamtkosten ist aber nicht nur der Einzelpreis wichtig, sondern vor allem die Anzahl der Übungsstunden bis zur Prüfung. Genau deshalb kann der A1 Führerschein bei zwei Fahrschülern am Ende sehr unterschiedlich teuer sein.
Sind die A1 Führerschein Kosten in Bayern oder NRW anders?
Die A1 Führerschein Kosten können in Bayern, NRW und anderen Bundesländern durchaus unterschiedlich ausfallen. Einen festen Preis pro Bundesland gibt es aber nicht. Entscheidend sind immer die Preise deiner Fahrschule, die Nachfrage vor Ort und wie viele Fahrstunden du brauchst.
Wie viel PS darf man mit A1 fahren?
Mit A1 darfst du Motorräder bis maximal 11 kW fahren. Das entspricht ungefähr 15 PS. Zusätzlich gilt ein maximales Leistungsgewicht von 0,1 kW pro Kilogramm, deshalb reicht der Blick auf die PS-Zahl allein nicht aus. Welche Grenzen sonst noch zählen, liest du im Abschnitt Welche Motorräder darfst du mit A1 fahren?
Darf man mit A1 Quad oder Traktor fahren?
A1 ist hauptsächlich für leichte Motorräder bis 125 cm³ und bestimmte dreirädrige Kraftfahrzeuge gedacht. Für Quads ist meist Klasse B relevant, für Traktoren je nach Einsatz Klasse L oder T. Wenn du ein bestimmtes Fahrzeug fahren willst, prüfe immer die Fahrzeugpapiere und die passende Fahrerlaubnisklasse.
Kann man den A1 Führerschein mit 15 machen?
Den A1 Führerschein bekommst du erst ab 16 Jahren. Die Ausbildung kannst du aber meist schon vorher beginnen, damit du rund um deinen 16. Geburtstag prüfungsbereit bist. Den genauen Startzeitpunkt klärst du direkt mit deiner Fahrschule.
Gibt es den 125er Führerschein ohne Prüfung?
Den echten A1 Führerschein bekommst du nicht ohne Theorieprüfung und praktische Prüfung. Für Autofahrer gibt es zwar B196, dort reicht eine Fahrerschulung ohne Prüfung. B196 ist aber kein vollwertiger A1 Führerschein, gilt nur in Deutschland und ermöglicht keinen späteren Aufstieg auf A2 oder A. Wie die Erweiterung genau funktioniert, erfährst du unter B196 Erweiterung.
Was kostet der A1 Führerschein, wenn Klasse B vorhanden ist?
Wenn du bereits Klasse B hast, bekommst du den A1 Führerschein nicht automatisch günstiger. Ausbildung und Prüfung bleiben nötig. Sparen kannst du höchstens bei den Übungsstunden, wenn dir deine Erfahrung im Straßenverkehr hilft. Willst du dagegen nur in Deutschland eine 125er fahren, ist B196 oft der schnellere und günstigere Weg.
Welche 125er Motorräder gibt es für den A1 Führerschein?
Für A1 kommen viele 125er infrage, zum Beispiel Naked Motorräder, sportliche Modelle, Enduro, Supermoto, Roller und leichte Elektro-Motorräder. Wichtig ist nicht nur die Leistung. Sitzhöhe, Gewicht und Handling müssen zu dir passen. Sobald deine 125er dann in der Garage oder draußen steht, schützt du sie am besten vor Regen, UV-Strahlung und Schmutz. Die passende Größe für dein Modell findest du in 3 Klicks über unseren Größenfinder.
Wie viele Theoriestunden braucht man für A1?
Für A1 als erste Klasse sind 12 Doppelstunden Grundstoff und 4 Doppelstunden Zusatzstoff Pflicht, jeweils 90 Minuten. Mit Vorbesitz einer anderen Klasse wie dem Autoführerschein reichen 6 Doppelstunden Grundstoff.
Hat man A1, wenn man B hat?
Mit Klasse B bekommst du den A1 Führerschein nicht automatisch. Wenn du den echten A1 Führerschein willst, brauchst du weiterhin Ausbildung, Theorieprüfung und praktische Prüfung. Für Autofahrer gibt es zwar die Erweiterung B196. Damit darfst du nach einer Fahrerschulung 125er in Deutschland fahren, aber du erwirbst dadurch keine Fahrerlaubnis der Klasse A1. Außerdem ist damit kein späterer Aufstieg auf A2 möglich. Was mit dem Autoführerschein in Richtung Motorrad sonst noch geht, liest du auf unserer Seite Mit Autoführerschein.
Ist die A1 Prüfung schwierig?
Die A1 Prüfung ist machbar, wenn du gut vorbereitet bist und dein Motorrad sicher beherrschst. Schwer wird sie meistens dann, wenn du bei den Grundfahraufgaben unsicher bist, zu wenig Routine im Verkehr hast oder in der Prüfung nervös wirst.
Wichtig sind vor allem Blickführung, langsames Fahren, sicheres Bremsen, Ausweichen und eine ruhige Fahrweise im Straßenverkehr. Wenn diese Punkte sitzen, ist die praktische Prüfung kein Hexenwerk. Spare deshalb nicht an den letzten Übungsstunden, wenn du dich noch unsicher fühlst.
Darf man mit 16 schon 125er fahren?
Mit 16 darfst du eine 125er fahren, sobald du den A1 Führerschein bestanden hast. A1 ist die passende Klasse dafür: ab 16, Leichtkraftrad bis 125 ccm und 11 kW. Die Ausbildung kannst du schon vorher beginnen, damit du rund um deinen 16. Geburtstag prüfungsbereit bist.



















